Montag, 27. Juni 2016

Schreibblockade

Eine Schreibblockade ist ein psychisches Phänomen, bei dessen Auftreten die Autoren dauerhaft oder vorübergehend nicht in der Lage sind zu schreiben. 
Es fällt schwer, einen Textanfang zu schreiben.
Es gelingt nicht. Der Vorgang wird oft unterbrochen.
Ideen und Formulierungen bleiben aus. 
Wikipedia sagt auch, dass das Schreiben als qualvoll empfunden wird. Häufig treten schon beim Gedanken an die Anfertigung der Arbeit oder beim Anblick des Bildschirms körperliche Symptome wie Unwohlsein oder Nervosität auf, und es werden Vermeidungshandlungen wie Aufräumen, Putzen etc. ausgeführt. 
Als ich diesen Blog angefertigt habe, konnte ich kaum erwarten, zu schreiben. Ich stellte mir vor, wie ich stundenlang auf meinen Bett sitze oder an meinem Schreibtisch und dauernd über irgendetwas spannendes berichte. Nun ja, das ist völlig daneben gegangen.
Ich möchte mich nicht darüber beschweren, wie langweilig mein Leben ist, das ist es nicht. Gleichzeitig möchte ich aber auch nicht betonen, wie viel Spaß, ich in der jetzigen Zeit habe.
Das eigentliche Problem liegt darin, dass wenn ich anfange, über meine Abenteuer zu erzählen, ich in meinem Schreibprozess bemerke, dass es zu langweilig ist. Besitzen Abenteuer nicht Handlungswechsel, so genannte "plot twists?". Dennoch stellt sich mir auch die Frage, ob das Leben dauernd von Abenteuer erschüttert wird. Je nachdem, wie man diese definiert. 
Dennoch möchte ich eine gewisse Unterhaltung bieten können.

Ursachen für Schreibblockaden sind zum Beispiel, den Anspruch, sofort einen fehlerfreien, perfekten Text schreiben zu müssen. 
Eine unzureichende oder falsche Vorstellung von einem künftigen Leser, insbesondere die Angst vor einem überaus kritischen Leser.
Weitere Ursachen sind psychische Probleme, insbesondere Depression oder bipolare Störungen.
Neurologisch werden Schreibblockaden mit einer Fehlfunktion des Hirnlappens in Verbindung gebracht.
Ich bezweifle, dass ich unter Depressionen, sowie bipolare Störungen oder unter der Fehlfunktion meines Hirnlappens leide. Wer weiß?
Jedoch haben selbst J.R.R Tolkien, Franz Kafka oder auch Ernest Hemingway an schwerwiegenden Schreibblockaden gelitten. Ich sollte mich vielleicht nicht mit ihnen gleich stellen. 
Zuletzt kann man sagen, dass Schreiblockaden überaus nervig, lästig und total unnötig sind. 

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